Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen 

Anbieter / Kontakt

Salty Mind Sailing – Stand: 17. Februar 2026

Lukas Schenkl, Ludwigstraße 43, 93413 Cham, Deutschland
E‑Mail: info@salty-mind-sailing.com
Hinweis: Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG; kein Ausweis der Umsatzsteuer). 

Vermittlerrolle / Vertragspartner

Wir vermitteln Charterverträge (Segelboote, Katamarane, Motorboote) als Charteragentur. Der Chartervertrag kommt in der Regel zwischen Ihnen (Charterer) und dem jeweiligen Vercharterer/Flottenbetreiber zustande; die Yachtübernahme/‑rückgabe erfolgt vor Ort durch den Vercharterer bzw. dessen Partner. 
Vorrang haben die Vertrags‑ und Charterbedingungen des jeweiligen Vercharterers (insbesondere zu Boot, Übergabe, Kaution, Versicherungen, Revier-/Nutzungsregeln, Storno). Diese erhalten Sie im Rahmen des Buchungsprozesses; sie gelten vorrangig vor dieser Kurzfassung. 

Vertragsschluss / Kommunikation

Angebote sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet. Der Vertrag kommt mit unserer Buchungs-/Auftragsbestätigung in Textform (i. d. R. per E‑Mail) und/oder gemäß Regelung in Rechnung/Charterunterlagen zustande. 
Rücktritt/Storno, wesentliche Erklärungen und Fristmitteilungen haben schriftlich per E‑Mail zu erfolgen.

Zahlungsbedingungen

Ab Erhalt der Buchungsbestätigung ist die volle Überweisung des Betrags möglich, mindestens jedoch eine Anzahlung.
Restzahlung: Der Restbetrag ist spätestens 6 Wochen vor Charterbeginn fällig, sofern die Charterunterlagen des Vercharterers keine abweichenden Fälligkeiten vorsehen. 
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen, insbesondere Verzugszinsen nach § 288 BGB. 
Zahlungsarten/Bankverbindung: Zahlung per Überweisung auf die im Vertrag ausgewiesene Bankverbindung.

Stornobedingungen

Bei Stornierung/Rücktritt gelten die Stornobedingungen des jeweiligen Vercharterers. Der Rücktritt muss in jedem Fall schriftlich per E‑Mail erfolgen. 
Hinweis: Bei Charterverträgen können Stornokosten je nach Vercharterer bis zur vollen Chartergebühr reichen. 
Ersatzperson: Soweit der Vercharterer dies zulässt, kann das Stellen einer Ersatzperson Stornokosten reduzieren oder vermeiden.

Kaution / Kreditkartenblockade

Für viele Chartern ist eine Kaution/Sicherheitsleistung erforderlich, häufig als Kreditkarten‑Vorautorisierung („Blockade“) oder Barkaution. Höhe und Modalitäten bestimmt der Vercharterer; maßgeblich sind dessen Charterbedingungen.

Pflichten des Charterers/Skippers

Beim Bareboat‑Charter sind die im Revier/bei Vercharterer erforderlichen Befähigungsnachweise (z. B. Führerschein/Funk) fristgerecht vorzulegen; Anforderungen können je nach Revier und operativen Vorgaben variieren. 
Der Charterer/Skipper hat Revier‑ und Sicherheitsregeln einzuhalten, Crew und Yacht sorgfältig zu führen und Weisungen des Vercharterers im Rahmen von Check‑in/Check‑out zu beachten.

Crewlisten / Datenweitergabe / Datenschutz

Zur Vertragsdurchführung kann es erforderlich sein, dass Charterer/Crew‑Daten (z. B. für Crewlisten, Check‑in‑Prozesse, lokale Behördenpflichten) an Vercharterer/Partner vor Ort und – je nach Revier – an Behörden übermittelt werden. Beispiel: In Kroatien sind Crew‑/Passagierlisten im Charterkontext ausdrücklich als obligatorisch beschrieben (u. a. e‑Crew). 
Details zur Datenverarbeitung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Haftung

Soweit wir als Vermittler tätig sind, haften wir für sorgfältige Vermittlung/Koordination im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften; für die Charterleistung selbst haftet der Vercharterer nach dem Chartervertrag. 
Wir haften für die gewissenhafte Reisevorbereitung, die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger und die Richtigkeit der Reisebeschreibung. Da wir nicht Reiseveranstalter sind, haftet der Eigner der Yacht nach Maßgabe des gesonderten Chartervertrages.
Ein Anspruch auf Schadensersatz gegen uns ist ausgeschlossen oder beschränkt, soweit aufgrund gesetzlicher Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, dessen Haftung ebenfalls ausgeschlossen oder beschränkt ist.

Widerruf

Kein Widerrufsrecht bei termingebundenen Freizeitleistungen mit spezifischem Termin/Zeitraum (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB), soweit einschlägig.

Recht / Gerichtsstand

 Es gilt deutsches Recht.
 Verbraucher: Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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